Norderney ist eine ostfriesische Insel mit rund 6.000 Einwohnern und bei Urlaubern und Tagesgästen gleichermaßen beliebt. Das Klima, die Gastronomie und das Inselflair ziehen jedes Jahr tausende Menschen auf die Insel.

Wer einen Tagesausflug nach Norderney plant, der kann sich auf einen wunderbaren Tag am Meer einstellen. Die Anreise aus dem Ruhrgebiet dauert dabei knapp 3 Stunden und ist mit dem Auto oder auch per Bahn möglich. Wer mit der Bahn anreist hat als Zielort Norddeich-Mole auf dem Ticket und ist nach dem Ausstieg nur wenige Meter von der Fähre entfernt. So spart man sich im übrigen die Parkgebühr von 4,50 € pro Tag und kann schon im Zug die Landschaft Ostfrieslands genießen. Interessante Haltepunkte sind dabei Papenburg, Leer oder auch Emden.

Ab auf die Fähre und He! Norderney…

Hat man Norddeich- Mole erreicht sollte man sich zunächst ein Fährticket bei der Frisia Reederei kaufen. Für Tagesgäste gibt es ein spezielles Tagesticket für die Hin- und Rückfahrt inklusive Kurbeitrag für 17,50 €. An Feiertagen und in der Hochsaison kann es beim Fahrkartenkauf zu erheblichen Wartezeiten kommen und man sollte auch die Automaten der Frisia nutzen. Dort geht der Kauf meist deutlich schneller als am Schalter im Fährhaus. Hat man seine Fahrkarte erworben, kann man über die kleine Brücke auf einem der Frisia Schiffe in Richtung Norderney Platz nehmen.

Schon die Überfahrt macht einfach Lust auf die Insel und die Möwen kreisen über den Köpfen der Urlauber. Wenn das Wetter mitspielt sollte man sich auf jeden Fall an Deck aufhalten und vielleicht sieht man ja den ein oder anderen Seehund auf den Sandbänken faulenzen.

Die Zeit auf Norderney nutzen

Wenn die Fähre auf Norderney anlegt, sind es nur noch ein paar Meter bis auf die Insel. Vom Hafen kann man ganz bequem in die Stadt laufen oder vielleicht nimmt man sich auch direkt ein Fahrrad bei einem der Fahrradvermietungen. Die meisten Tagesgäste mieten sich direkt am Hafen ein rad und erkunden die Insel in den verbleibenden Stunden. Eine beliebte Strecke ist dabei die Route über den Weststrand bis zum Leuchtturm. Auch untrainierte Menschen haben auf der Insel kaum Probleme, da es kaum Steigungen gibt. Bläst der Wind doch mal etwas stärker bietet sich ein E-Bike an und man erreicht den Leuchtturm ohne Probleme.

Gastronomische Vielfalt auf der Insel

Die Insel bietet eine breite Palette an Gastronomiebetrieben. Vom kleinen Imbiss am Hafen bis zur feinen Gastronomie auf der Promenade. Tipps für die Insel befinden sich eigentlich alle in Strandnähe. Tagsüber kann man sich im Surfcafe(Weststrand) niederlassen und den Surfern beim Wellenreiten zusehen. Dieses Lokal ist für seine einfache und leckere Küche und besonders die Lage direkt am Meer bekannt.

Wenn es dunkel wird, bietet sich die Milchbar für ein Glas Wein vor dem Kamin an. Die Glasfront mit direktem Blick auf die Nordsee ist dabei das absolute Highlight.

Am Abend geht es dann wieder zurück

Gegen 19 Uhr heißt es dann wieder Abschied nehmen und die letzte Fähre bringt die Urlauber wieder nach Norddeich. Nach einem meistens viel zu kurzen Tag auf Norderney hört man häufig den Satz „Wir kommen wieder“. So wurden in den letzten Jahren aus vielen Tagestouristen echte Norderneyfans und Urlauber über Generationen